GI-Arbeitskreis stellt ARSuL vor

Der Arbeitskreis VR/AR-Learning stellt auf seiner Webseite Projekte vor, die sich mit Lernen mit VR/AR-Technologien beschäftigen. Nun ist auch ARSuL dort zu finden: Neben einer Beschreibung der Konzepte und Prototypen, werden auch erste Evaluationsergebnisse gezeigt. Außerdem findet sich auf der Seite eine Liste erster Veröffentlichungen zum Projekt.

Hier geht es zur Projektvorstellung auf der Webseite des Arbeitskreises, der Teil der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist.

CCEC präsentiert Evaluationskonzept und erste Ergebnisse

Projektmitarbeiter/innen des CCEC präsentierten auf der INTED2019 (13th annual International Technology, Education and Development Conference) in Valencia zwei Paper, die Themen des Projektes ARSuL behandeln.

Das Paper mit dem Titel „Holistic Evaluation of AR/VR-Trainings in the ARSuL-Project“ beschäftigt sich mit dem in Evaluationsphase I verwendeten Evaluationskonzept. Eine strukturierte Literaturanalyse zeigte, dass in der Literatur bisher kein ganzheitliches Evaluationskonzept für AR- und VR-Trainings zu finden ist. Daher zogen die Autoren weitere Literatur hinzu, um einen entsprechenden Ansatz zu entwickeln.

Im Paper „AR/VR-Trainings in the ARSuL-Project: Results from a Prototype Evaluation“ wiederum geht es um erste Ergebnisse der Daten, die in vier Testrunden mit 58 SHK-Handwerkern und –Auszubildenden erhoben wurden. Die Probanden durchliefen drei verschiedene Trainings (AR, VR, klassisch) mit demselben Lerninhalt. Das Paper konzentriert sich vor allem auf die Ergebnisse zum Lernerfolg.

Die Paper finden Sie hier:

4. Roundtable VR / AR Corporate Learning

Am 19. und 20.03.2019 fand die erste Experience Night und der vierte Roundtable VR/AR Corporate Learning bei der DB/DbSystel in Frankfurt statt. Neben 20 anderen Experiences, konnten die Projektpartner die in ARSuL entwickelten Trainings- und Support-Prototypen bei der Experience Night vorstellen und wertvolles Feedback sammeln. Zusätzlich konnten Einblicke in andere Technologien, Projekte und konkrete Umsetzungen in Unternehmen gewonnen werden. Das Barcamp-Format des zweiten Tages lud zu intensiven Diskussionen über aktuelle Fragestellungen ein. Hier stellte das ARSuL-Team erste Evaluationsergebnisse vor.

Insgesamt waren es zwei inspirierende Tage mit tollem Feedback zum ARSuL-Projekt und einem imposanten Ausblick über Frankfurt.

Präsentation & Interview auf ISH 2019 in Frankfurt

Auf der ISH 2019 in Frankfurt am Main war ARSuL ebenfalls vertreten. Am Stand von Vaillant wurden erste Prototypen präsentiert, die auch ausprobiert werden konnten. Projektmitarbeiter Dennis Annutsch (Vaillant) erklärt in diesem Interview das Projekt ARSuL etwas genauer.

Ausschnitt aus dem Interview mit Dennis Annutsch von hurra-wir-bauen

Informationstour „Erfahrbares Lernen“ mit Ranga Yogeshwar

Das Projekt ARSuL war bei der Informationstour „Erfahrbares Lernen“ des Bundesbildungsministeriums zu Gast in Aachen. Die Projektmitarbeiter/innen präsentierten ihre Protoypen. Interessierte hatten so die Möglichkeit, in AR und VR eine Heizung kennenzulernen und den Austausch eines Gebläses zu erlernen. Außerdem konnten sie die Funktionalitäten der im Projekt entwickelten Lern-App testen, die eine Ergänzung zur Aus- und Weiterbildung sein soll.

Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar nutzte ebenfalls die Möglichkeit, die einzelnen Projektergebnisse zu begutachten. Anschließend sprach er in seiner Keynote über Faszination und Risiken der fortschreitenden Digitalisierung.

Fotos: Jan-Christopher Kock

Halbzeit mit erster Evaluation

Im Projekt ARSuL sind zwei Evaluationsphasen geplant, die erste ist nun abgeschlossen. Es kam ein erster Demonstrator in Bildungszentren der Handwerkskammern zum Einsatz: Auszubildende, aber auch Gesellen und Meister durchliefen den Austausch eines Gebläses in einem VR-, AR und einem klassischen Setting. Letzteres wurde von Martin Küpper, Trainingsingenieur von Vaillant, durchgeführt. Der Einsatz der drei Varianten wurde u. a. im Hinblick auf Lernerfolg, Lernzufriedenheit und Usability evaluiert.

Die Probanden zeigten sich sehr interessiert an dem Einsatz der neuen Technologie. Die Ergebnisse werden nun analysiert, um daraus Verbesserungen und Weiterentwicklungen abzuleiten.



VR-Festival „Places“

Vier Tage lang konnten alle Interessierten ausprobieren, was virtuelle Realität bedeutet. Beim VR-Festival Places in Gelsenkirchen präsentierten sich viele Start-Ups, aber auch Wissenschaftler/innen erklärten ihre Forschungen zum Thema. Die Stimmung war überwiegend positiv (vor allem an den sogenannten Erlebnisstationen), doch es gab auch warnende Zwischentöne. So wies beispielsweise Prof. Christopher Wickenden (Fresenuis Hochschule) darauf hin, bei aller Begeisterung doch trotzdem „kritisch“ gegenüber der Technologie zu bleiben.

Neben Vorträgen und einem Hackathon, konnten VR-Anwendungen aus den verschiedensten Bereichen getestet werden. Während die einen Anwendungen nur zur Unterhaltung dienten (z.B. Autorennen; Gruselhaus), enthielten andere Lernaspekte (z.B. menschliche Anatomie; Verhalten beim Arztbesuch).


Vortrag: „Turning virtual experiences into real know how – Learning in VR/AR/MR from a competency perspective“

Im Rahmen der Vortragsreihe ,,Invited Talks“ hielt Prof. Dr. Frank Schulte von der FOM Essen am 25. Januar 2018 einen Vortrag über den Einsatz von Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality in der Bildungswissenschaft.

Der Vortrag ,,Turning virtual experiences into real know how – Learning in VR/AR/MR from a competency perspective“ war Teil einer Lehrveranstaltung für BBA Studierende und wurde auf Englisch gehalten.

Der Fokus des Vortrags lag auf der didaktischen Perspektive des Lernens mit VR/AR/MR mit besonderem Interesse am Kompetenzkonstrukt. Dieser Ansatz sei laut Schulte besonders wichtig im Bezug auf die Konzeption und Evaluation.

Das Video zum Vortrag finden Sie hier:

Workshop während der DeLFI Tagung in Chemnitz

Im September fand auf der diesjährigen DeLFI Tagung der Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik in Chemnitz ein Workshop statt, der sich mit aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Trends zu Lehr- und Lernszenarien mit aktuellen Technologien der Virtual und Augmented Reality auseinandersetzte.
Die CCEC-Mitarbeiterin Jennifer Beckmann konnte dort mit Kristina Schardt, Mitarbeiterin des ARSuL Projektpartners ZWH, neue Einblicke in das wachsende Feld des Lehrens und Lernens mit Hilfe von VR- und AR-Technologien sammeln. Neben spannenden Vorträgen zu verschiedenen VR- und AR-Forschungsprojekten wurde in Arbeitsgruppen über Potentiale, Herausforderungen, Probleme und Einsatzmöglichkeiten diskutiert.
Über die großen Chancen, die diese neuen Technologien bereitstellen, waren sich die Beteiligten einig. Für das ARSuL Projekt konnten an diesem Tag viele neue Ideen und Denkanstöße gewonnen werden.

Chemnitz

Chemnitz

Anforderungsanalyse abgeschlossen

Workshop Nummer 2 mit Auszubildenden, Meistern, Gesellen und Geschäftsführern aus SHK-Handwerksunternehmen bildet den Abschluss der Erhebung der Anforderungen. Der Tag wurde zum einen genutzt, um den SHK-Handwerkern die technischen Möglichkeiten in den Bereichen E-Learning, VR und AR zu demonstrieren, aber auch um mithilfe der Walt-Disney-Methode mögliche Lösungen aus Sicht der Handwerker zu generieren. Am Ende des Tages präsentierten Prof. Edwin Naroska (Hochschule Niederrhein) und Katharina Menke (CCEC) einige Ideen des Projektteams. Das Feedback der Handwerker sowie die generierten Ideen werden in einem nächsten Schritt für die beiden Hauptbereiche Support und Schulung zusammengefügt und in eine Anforderungsliste überführt.

ARSul Workshop

Ein CCEC-Mitarbeiter erklärt das Web Based Training.